Strom für Haushalte im Netzgebiet Bayernwerk

Ihr Hausanschluss liegt im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH? Auch dann können Sie – innerhalb unseres angebotenen Liefergebiets – einen Stromliefervertrag bei der EGS abschließen. Die EGS wird Ihr Ansprechpartner für Tarif und Vertrag. Das örtliche Stromnetz und Ihr Hausanschluss bleiben unverändert.

Die Elektrizitäts-Genossenschaft Schonstett eG bietet Ihnen nicht nur Strom, sondern auch ehrliche Beratung. Wir setzen auf transparente Preise, persönlichen Kontakt und eine Versorgung, die zur Region passt.

Anbieter wechseln – ohne technischen Umbau

Bei einem Lieferantenwechsel wird weder eine Stromleitung ausgetauscht noch ein neuer Hausanschluss benötigt. Sie entscheiden sich lediglich für einen neuen Stromlieferanten. Die EGS stimmt den Wechsel im Regelfall mit dem bisherigen Lieferanten und dem zuständigen Netzbetreiber ab.

Für Ihren Auftrag benötigen wir insbesondere die Angaben zu Ihrer Lieferstelle, Ihre Zählernummer und die Daten Ihres bisherigen Stromvertrags. Sollte noch etwas fehlen, melden wir uns bei Ihnen.

1. Stromauftrag für das Netzgebiet Bayernwerk herunterladen und vollständig ausfüllen.

2. Zählernummer, Zählerstand und bisherige Vertragsdaten ergänzen.

3. Auftrag an die EGS senden. Bei Rückfragen melden wir uns persönlich bei Ihnen.

Stromspartipps für den Haushalt

Die größte Einsparung entsteht meist nicht durch Verzicht, sondern durch Prioritäten. Ein neuer effizienter Kühlschrank, ein bewusster Umgang mit dem Wäschetrockner oder das Eliminieren von Standby-Verbrauch bringt im Alltag oft mehr als kleinteiliges Sparen an Nebenthemen. UBA und Verbraucherzentrale heben gerade Kühlgeräte, effiziente Haushaltsgeräte und Standby-Vermeidung immer wieder als wirksame Hebel hervor.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt für den Kühlschrank etwa 7 °C und für den Gefrierschrank -18 °C. Zusätzlich gilt: Geräte sollten nicht neben Backofen oder Heizung stehen, Lüftungsgitter frei bleiben und Vereisung vermieden werden. Gerade bei älteren Kühl- und Gefriergeräten lohnt sich ein prüfender Blick besonders.

Waschmaschinen sollten möglichst voll beladen werden; häufig reichen 30 bis 40 Grad aus. Wer einen Trockner nutzt, spart zusätzlich, wenn die Waschmaschine mit hoher Schleuderzahl läuft, weil dann weniger Restfeuchte in den Trockner geht. Die Verbraucherzentrale empfiehlt genau dieses Vorgehen ausdrücklich.

Das UBA zeigt, wie groß die Unterschiede zwischen effizienten und ineffizienten Trocknern sind: Geräte derselben Größe können sich massiv im Jahresverbrauch unterscheiden. Für die Haushaltsseite ist das ideal, weil ihr nicht einfach pauschal gegen Komfort argumentiert, sondern auf bewusste Nutzung und gute Gerätewahl setzt.

Vor allem dort, wo Warmwasser elektrisch erzeugt wird, kann Duschen spürbar in die Stromrechnung eingreifen. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass schon die Duschdauer und Wassertemperatur einen relevanten Unterschied machen können. Viele Haushalte verbinden Strom nur mit Geräten, nicht mit Wasserkomfort.

Standby-Verbrauch ist vor allem bei älteren Geräten und gewachsenen Gerätesammlungen relevant. co2online schätzt, dass sich durch konsequentes Abschalten spürbar Geld sparen lässt. Eine kleine Maßnahme, sofort umsetzbar, ohne Komfortverlust.

Ein Messgerät für einzelne Steckdosen kann schnell zeigen, welche Geräte unverhältnismäßig viel verbrauchen. Das ist ein anspruchsvollerer Tipp, weil er wegführt von pauschalen Ratschlägen und hin zu datenbasiertem Sparen im eigenen Haushalt. Verbraucher- und Ratgeberseiten empfehlen genau dieses Vorgehen immer wieder als ersten Schritt.

Gerade bei Kühlgeräten lohnt sich die Gesamtrechnung. Das UBA weist darauf hin, dass bei 15 Jahren Nutzungsdauer erhebliche Unterschiede bei den Stromkosten entstehen können. Sie fragen sich vielleicht, warum das denn? Weil es den Blick von „Was kostet das Gerät im Laden?“ auf „Was kostet es mich in 10 bis 15 Jahren?“ erweitert.

Kühl- und Gefriergeräte, Trockner, Warmwasser, Standby, Beleuchtung, Gerätealter und Nutzungsgewohnheiten. Wer diese Punkte im Blick hat, kann seine Stromkosten deutlich besser beeinflussen – oft ohne Komfortverlust, sondern einfach durch bewusstere Entscheidungen im Alltag.